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	<title>Französisch Lernen Online &#187; französische Worte deutsche Sprache</title>
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	<description>Der Wegweiser beim Lernen der französischen Sprache</description>
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		<title>Gallizismen im Deutschen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 08:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Französisch Lernen Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landeskunde]]></category>
		<category><![CDATA[französische Worte deutsche Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Gallizismus ist eine aus dem Franz&#246;sischen &#252;bernommene Spracheigenheit, meistens ein Wort, aber manchmal auch ganze S&#228;tze und Wendungen. Die Entlehnungen aus dem Franz&#246;sischen sind im Deutschen nach den Latinismen die zweitgr&#246;&#223;te Gruppe; sie haben den deutschen Wortschatz in erheblichem Ma&#223;e beeinflusst&#8221;, erz&#228;hlt Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Gallizismus).
Sehr viele franz&#246;sische Worte wurden im 18. und 19. Jahrhundert in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Gallizismus ist eine aus dem Franz&#246;sischen &#252;bernommene Spracheigenheit, meistens ein Wort, aber manchmal auch ganze S&#228;tze und Wendungen. Die Entlehnungen aus dem Franz&#246;sischen sind im Deutschen nach den Latinismen die zweitgr&#246;&#223;te Gruppe; sie haben den deutschen Wortschatz in erheblichem Ma&#223;e beeinflusst&#8221;, erz&#228;hlt Wikipedia (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gallizismus">http://de.wikipedia.org/wiki/Gallizismus</a>).</p>
<p><span id="more-314"></span>Sehr viele franz&#246;sische Worte wurden im 18. und 19. Jahrhundert in der deutschen Literatur verwendet. Ich m&#246;chte hier ein sehr sch&#246;nes Buch zitieren: es hei&#223;t &#8220;Effi Briest&#8221; und ist von Theodor Fontane vor 110 Jahren geschrieben worden. Aber Ihr alle kennt es sicherlich! Ich habe mich am&#252;siert (sic!), die Gallizismen anzuzeigen.</p>
<p>Also: die gn&#228;dige Frau macht <strong>Toilette</strong> (sie benutzt den <strong>Rafraichisseur</strong>), um sch&#246;n bei ihrem Erscheinen an der <strong>Table d&#8217;hôte</strong> in einem <strong>Ressourcen-Hotel</strong> zu sein. Aber es geht mit der <strong>Saison</strong> auf die Neige: die <strong>Markise</strong> ist zwar aufgezogen, doch sieht man auch die heruntergelassenen <strong>Rouleaus</strong>. Sie <strong>promeniert</strong> am Strande, sie verabredet ein <strong>Rendezvous</strong>. Ihr <strong>Galan</strong> ist im Bann ihres <strong>Charmes</strong>; sie hat einen guten <strong>Fond</strong>, sie ist keine <strong>Kokette</strong>. Wenn sie Eink&#228;ufe macht, mu&#223; dies immer was ganz <strong>Apartes</strong> sein, was von einem ausgesprochenen <strong>Chic</strong>. Die <strong>Fauteuils</strong>, die <strong>Chaiselongues</strong> sind <strong>komfortabel</strong>, um die <strong>Honneurs</strong> des Hauses zu machen. Aber die ganze erste <strong>Etage</strong> steht da leer &#8211; da gibt&#8217;s den Spuk! Er hat einen fahlen <strong>Teint</strong>&#8230;</p>
<p>Die gn&#228;digen Herren sind manchmal von ausgesprochener <strong>Bonhommie</strong> und <strong>jovial</strong>. Crampas ist ein guter <strong>Causeur</strong>, er kann eine <strong>Malice</strong> ins Ohr fl&#252;stern. Er ist r&#252;cksichtslos im Punkte <strong>chevaleresker</strong> Liebesabenteuer. Er hat ein <strong>Talent</strong>, die arme Frau zu <strong>eskamotieren</strong>. Vetter Dagobert hat nicht blo&#223; den <strong>Gardepli</strong>, er kennt eine gewisse Form des <strong>Courmachens</strong>. Innstetten nimmt die <strong>Tête</strong> bei der Schlittenpartie. Leider steht Haus Innstetten auf dem Aussterbe<strong>etat</strong>.</p>
<p>Beim Essen ist es am franz&#246;sischsten: Golschowski vom an der <strong>Chaussee</strong> gelegenen Gasthaus richtet ein vorz&#252;gliches <strong>Dejeuner</strong> mit ausgezeichnetem <strong>Dessert</strong> (man spricht auch vom <strong>Embonpoint</strong>&#8230;). Der Oberf&#246;rster f&#252;llt die Gl&#228;ser in <strong>virtuosem</strong> Bogensturz: Einschenken <strong>en cascade</strong>.</p>
<p>Doktor Rummsch&#252;ttel spricht von seinem <strong>Metier</strong> und h&#246;rt der <strong>Terrassierung</strong> des Kreuzbergs zu&#8230; Man redet von den <strong>Mesquinerien</strong>, vom <strong>Cortege, Couvert, Coupé, Portiere, Gesangspiecen, Bagatellen, Kanaillen</strong> et cetera, et cetera&#8230;<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Aber viele Gallizismen sind heute von den Deutschen vergessen&#8230; Ich m&#246;chte wissen, ob Ihr das alles versteht! Fontane spricht oft von einer Blume in den D&#252;nen vom Ostsee: <strong>Immortelles</strong>. Neulich in einem deutschen Blumenladen fragte ich nach dieser Blume, aber die Dame wu&#223;te nicht, was das ist. Wenn ich es ihr gezeigt habe, hatte sie gesagt: &#8220;Ach, die Strohblumen!&#8221;&#8230;</p>
<p><em>Danke an Beau f&#252;r diesen tollen Beitrag zu diesem Blog. In diesem Blog findet ihr auch einen Beitrag von Beau zum Thema <a href="http://franzoesisch-lernen-online.net/landeskunde/anglizismen-im-franzoesischen/" target="_self">Anglizismen im Franz&#246;sischen</a></em></p>
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